Michaelsimplimus

Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es.

Ja, es ist an der Zeit den Michaelsimplimus um mindestens einen weiteren Punkt zu erweiten.
Der Satz ist von Erich Kästner und passt bestens zu den drei schon bestehen.

1. Michaelsimplimus
“Bis du heiratest wird alles wieder gut”
Nichts wird wieder gut!
Außer.
Du machst es gut!

2. Michaelsimplimus
“Alleine kommt man schnell vorwärts.
Gemeinsam kommen wir weit vorwärts.”

3. Michaelsimplimus
Die Zukunft, ist das was mich interessiert,
nicht die Vergangenheit.

4. Michaelsimplimus
„Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es.“

Vielleicht bin ich ein Träumer der in seiner Traumwelt lebt,

ja und ich komme ihr jeden Tag ein bisschen näher.

Michael Koch
Begründer des Michaelsimplimus

Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß,

nicht alles glaubt, was man hört

und über den Rest einfach nur lächelt.

 

PS.: Wie kam es zu dem Sinneswandel den Michaelsimplimus zu erweitern. In den letzten Tagen bekam ich ein Gedicht in die Finger das trotz seines Alters immer noch hohe Popularität genießt.

Ein Gedicht von Mario de Andrade (San Paolo 1893-1945) Dichter, Schriftsteller, Essayist und Musikwissenschaftler.
Einer der Gründer der brasilianischen Moderne.

Meine Seele hat es eilig.

Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt, dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.
Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat: die ersten isst sie mit Vergnügen, aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig sind, begann es, sie wirklich zu genießen.
Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.
Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen, die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind.
Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen.
Ich will nicht in Besprechungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren.
Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten.
Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.
Meine Zeit ist zu kurz um Überschriften zu diskutieren. Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile. Ohne viele Süßigkeiten in der Packung.

Ich möchte mit Menschen leben, die sehr menschlich sind.
Menschen, die über ihre Fehler lachen können, die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden.
Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen.
Die die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten.
Es ist das, was das Leben lebenswert macht.
Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen anderer zu berühren.
Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten, durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen.

Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.
Ich versuche, keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben, zu verschwenden.
Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden, als die, die ich bereits gegessen habe.
Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen.
Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.

Seit Ihr auch dieser Meinung?

“Mal was liebes – Grüße Michael”

Dieser Beitrag wurde von 123koch am Montag, 10. September 2018 um 06:47 veröffentlicht und wurde unter Liebesbücher, Liebesgedichte, Mal lieb helfen, Mal was liebes, Mal was liebes traeumen abgelegt. Beitrãge verfolgen per RSS 2.0 feed. You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed.

Ein Kommentar zu “Michaelsimplimus”

  1. Leider sehe ich zu dem Gedicht vieles ganz anders. Zum Schluss bleiben 6 mal JA.
    Meine Kommentare zu dem Gedicht habe ich in Klammer (…) geschrieben.

    Meine Seele hat es eilig.
    (Meine nicht, bin ich noch zu jung oder nicht reif genug?)

    Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt, dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.
    (Ja, vielleicht werde ich auch 106)

    Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat: die ersten isst sie mit Vergnügen, aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig sind, begann es, sie wirklich zu genießen.
    (Nein, ich genieße immer und weiß gut Sachen zu schätzen)

    Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden,
    (Konferenzen liebe ich, Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften sind wichtig, soll jeder machen was er will. Ich würde nicht im Mittelalter leben wollen.

    in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.
    (Nicht mit mir, ich erreiche immer etwas.)

    Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen, die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind.
    Ich wollte nie erwachsen sein. Peter Maffay

    Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen.
    (Ich liebe Mittelmäßigkeiten, wenn ich esse muss es keine „Novel Cuisine“ sein lecker reicht mir.)

    Ich will nicht in Besprechungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren.
    (da schaue ich drüber weg und sehe nur die „Message“)

    Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten.
    (Ich liebe es manipulative und Opportunisten zu durchschauen, entlarven…)

    Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.
    (klappern gehört zum Handwerk und wer fähig ist wird es immer sind. Jeder ist sich selbst der Blindeste. So ist Kritik immer ernst zu nehmen. Besonders wenn man im Geiste wachsen will)

    Meine Zeit ist zu kurz um Überschriften zu diskutieren.
    (Überschriften sind das wichtigste Überhaupt sonst liest es kein Mensch zu Ende)
    Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile.
    (Ich habe immer Zeit und lasse Sie mir)

    Ohne viele Süßigkeiten in der Packung.
    (ich liebe Süßes)

    Ich möchte mit Menschen leben, die sehr menschlich sind. (Ja)
    Menschen, die über ihre Fehler lachen können, die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden.
    (Ja, ich lache auch gerne über mich)
    Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen.
    (ich fühle mich fast immer berufen, und ja man kann nicht jeder Kampf gewinnen das kostet viel zu viel Zeit.)

    Die die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten.
    Es ist das, was das Leben lebenswert macht.
    Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen anderer zu berühren. (JA)
    Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten, durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen. (Ja)

    Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.
    (Nein in der Ruhe legt die Kraft, und Reife erlangt man auch Reflexion.)

    Ich versuche, keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben, zu verschwenden.
    (Ja, Verschwendung ist immer schlecht)

    Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden, als die, die ich bereits gegessen habe.
    (Falsch, du bist reifer geworden)

    Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen.
    (ohne neue Ziele? Wenn du zufrieden bist lass dich begraben oder werde dick, dumm und fett, vielleicht auch nur im Kopf)
    Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast. (Ja)

    Vielleicht bin ich ein Träumer der in seiner Traumwelt lebt, ja und ich komme ihr jeden Tag ein bisschen näher. Michael Koch

    Geschrieben von 123koch am 10. September 2018 07:27

 

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