Was mich nachts nicht schlafen lässt

Wie ich damit umgehe und vielleicht eine Möglichkeit

wie Sie wieder besser in den Schlaf finden.

Fast sechs Jahre vertrete ich die Interessen behinderter Menschen.

Eigentlich schlafe ich wie ein Baby. Im Auto, im Zug, zur Not im Bus. Sieben Stunden am Stück auf einem Langstreckenflug. Kein Problem.

Nur an Tagen von denen ich weiß da ist noch jemand. Jemand den ich kenne. Den ich kennen gelernt habe. Mit einem Handikap, mit einer Behinderung, mit einem körperlichen oder geistigen Problem. Wenn der Plan der Versorgung steht, beruhigt mich das.

Ja, nur guter Schlaf sieht dann doch anders aus.

Ich muss nichts dafür tun, sobald mein Kopf von einem solchen Problem weiß, kümmert er sich darum.

Mein Auslöse (Trigger) Satz: „Das können Sie vergleichen mit“

Ich weiß ich werde nicht durchschlafen. Schlimmer noch, ich werde gar nicht erst gut einschlafen. Auch das ist eigentlich eine Fähigkeit von der ich oft von meiner Frau beneidet werde. Ablenkung hilft. Hauptsache an etwas Schönes denken, wenn man einschläft. Ich werde nachts, spätestens gegen frühen Morgen wach und habe die Lösung. Die Lösung wie ich argumentierte und wie es weiter geht.  Wie ich gegenüber dem Menschen mit Problemen argumentiere, wie ich es zu Papier bringe. Um es dem Amt verständlich zu machen. Das Beste daran ist, dass es funktioniert. 

Jetzt fragt sich sicher jeder warum?

Warum sollte ich etwas tun, von dem ich weiß es lässt mich schlecht schlafen?

Die Antwort ist, es wurde in den letzten 6 Jahren immer besser. Fälle wiederholen sich. Die größte Erkenntnis daraus ist, jeden kann geholfen werden. Fast alles eine Frage der Argumentation. Klar gehört auch Recherche dazu, deswegen muss man nicht schlecht schlafen. 24 Stunden später habe ich es, ohne mir den Kopf zerbrochen zuhaben, ohne an dem was ich gehört habe in Mitleid zu zerbrechen.

(Mitleid: Der schnellste Weg aus einer unglücklichen Person zwei zu machen.)

Letztlich wüsste ich. Würde ich nicht helfen. Dem lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Würde ich nie wieder gut schlafen. Als ich selbst in der Not war habe ich immer einen Weg gefunden den ich gehen konnte. Jetzt wo ich die Fähigkeit habe Wege zu sehen und zu schaffen. Da wäre es schon fast eine Sünde nicht zu helfen.

Da ich weiß, ich kann nicht allen Menschen der Welt persönlich helfen, werde ich Anleitungen schreiben und um dabei Hilfe anzunehmen bin ich mir nicht zu schade.

Anfangen möchte ich mit:

Aktuelle Informationen zum: Antrag auf Feststellung einer Behinderung

und

Aktuelle Informationen zum: Antrag zur Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen

In diesem Sinne

„Mal was liebes – Grüße Michael“

Dieser Beitrag wurde von 123koch am Freitag, 28. August 2020 um 09:05 veröffentlicht und wurde unter Mal was liebes abgelegt. Beitrãge verfolgen per RSS 2.0 feed. You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed.

Ein Kommentar zu “Was mich nachts nicht schlafen lässt”

  1. Sie könnten mit Gott nicht viel anfangen?

    Als ich im Januar 2014 mit 49 Jahren in Bad Homburg (vor der Höhe) gleich am zweiten Reha Tag von drei Doktoren die Mitteilung bekam „Wir wollen Sie Kaputt schreiben“ es hätte halt keinen Zweck mehr.
    Genau da dachte ich:
    „Lieber Gott wie konntest Du mir so etwas antuen?“

    Als ich ein paar Minuten später mit dem Gedanken im Kopf womit ich das verdient habe durch den Kurpark ging um frische Luft zu schnappen, in der Klinik war es mir plötzlich viel zu stickig.
    Nach nicht mal 100 Metern kreuzte mich eine Frau im Rentenalter gezeichnet von Rheuma und Arthrose die ihren Einkaufs-Trolley mehr schleppte als hinter sich herzog. Es fiel ihr wirklich schwer. Das nur Minuten später.
    Lieber Gott ich habe schon verstanden. Es hätte mich viel schlimmer treffen können.

    Also frage ich die Frau ob ich ihr mit dem Trolley behilflich seinen kann.
    Ich half ihr bis nach Hause und wusste genau das er es war.

    Geschrieben von 123koch am 31. August 2020 10:41

 

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